Muface erneuert die Vereinbarungen zur Gesundheitsversorgung

Die Vereinbarung hat eine Gültigkeitsdauer von zwei Jahren und bietet 1.477.320 Begünstigten Versicherungsschutz

Miniatur

29. Dezember 2017

Es werden zwei Zeiträume (Januar und Juni) für den Wechsel und die Wahl einer privaten Gesellschaft oder einen Wechsel hin zur öffentlichen Gesundheitsversorgung festgelegt. Die offizielle Vereinbarung wurde gestern, am 28. Dezember, unter Beteiligung von Dr. Francisco J. Juan, als dem Vertreter des Unternehmens, unterzeichnet.

Die DKV hat an diesem Donnerstag in Anwesenheit des Finanzministers Cristóbal Montoro die Erneuerung der Vereinbarungen zur Gesundheitsversorgung für die Allgemeine Gegenseitigkeitsversicherung der zivilen Staatsbeamten (Muface) für zwei Jahre unterzeichnet, diese sieht für den gesamten Zeitraum eine Prämiensteigerung von 5,62 % vor.

Francisco Juan, Generaldirektor des Bereiches Gesundheit, bestätigte mit seiner Unterschrift die Vereinbarung, die zwei Verträge umfasst: Einen Vertrag für die Gesundheitsversorgung in Spanien in Höhe von mehr als 2,161 Milliarden, an dem neben unserem Unternehmen auch die Unternehmen Asisa, Adeslas und Igualatorio de Cantabria beteiligt sind; und einen weiteren Vertrag über einen Betrag von rund 30 Millionen Euro, der ausschließlich von der DKV unterzeichnet wird und der die Gesundheitsversorgung der 7.400 bei der Gegenseitigkeitsversicherung versicherten Personen und deren Familien abdeckt, die ins Ausland berufen sind oder die außerhalb Spaniens leben.

»Hiermit beginnen wir ein neues Kapitel in der langen Geschichte des Modells Muface, das sich aufgrund seiner guten Ergebnisse bewährt hat. In einem Gesundheitssystem wie dem spanischen ist das Modell ein Beispiel in Bezug auf Effizienz, Effektivität und Modernität, da es ermöglicht hat, öffentliche und private Interessen zu verbinden und zum Modell einer modernen und fortschrittlichen Gesellschaft zu werden. Darüber hinaus wird die Entwicklung eines privaten Gesundheitssystems ermöglicht, das an Stärke und Qualität gewinnt und es auch anderen Bürgern ermöglicht, über Mittel im Gesundheitsbereich zu verfügen«, sagte der Generaldirektor des Bereiches für Gesundheit der DKV, Dr. Francisco Juan.

In derselben Weise hat sich auch Montoro geäußert, der versichert hat, dass diese Vereinbarung der Beweis dafür ist, dass öffentlich-private Zusammenarbeit in Spanien möglich ist, und der sich für die Arbeit und »Geduld« der Krankenversicherer bedankte, die auch in den »schlimmsten finanziellen Momenten« dafür gearbeitet hatten, dass dieses Gesundheitssystem nicht in Gefahr war.

Neu in der Vereinbarung

Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von zwei Jahren und wird 1.477.320 Begünstigten Versicherungsschutz bieten, zu denen infolge von Stabilisierungsprozessen von Zeitarbeitskräften innerhalb der öffentlichen Verwaltungen voraussichtlich noch etwa 100.000 neue bei den Gegenseitigkeitsgesellschaften Versicherte hinzukommen werden.

Weiter werden zwei Zeiträume (Januar und Juni) für einen möglichen Wechsel und die freie Wahl entweder einer privaten Gesellschaft oder einen Wechsel hin zur öffentlichen Gesundheitsversorgung festgelegt; weiter wird das Portfolio der Fachgebiete in 13 Hauptstädten von Provinzen und anderen großen Ortschaften (Stufe III) erweitert, unter anderem um Neurologie, Pneumologie, Intensivstation und Urologie (Talavera, Alcalá de Henares, Torrejón de Ardoz, Alcorcón, Fuenlabrada, Móstoles, Gandía, Oliva, Lorca, Mérida, Almendralejo, Jerez de la Frontera und El Puerto de Santa María).

Ebenso wird der Versicherungsschutz auf den kleinen Inseln verbessert, da die Betreuungseinrichtungen von La Gomera, die bis zur Stufe I reichen, angehoben werden und sowohl den Bewohnern von La Gomera als auch denen von Formentera und El Hierro die Kosten einer Reise auf eine der anderen Inseln erstattet werden, wenn diese notwendig ist, um spezialisierte Hilfe zu erhalten. Durch die neue Vereinbarung wird die Unterstützung in der ländlichen Welt verbessert, da durch Vereinbarungen mit allen autonomen Gemeinschaften der Versicherungsschutz in einem Umfang erweitert wurde, der in vielen Regionen bis jetzt noch nicht in Betracht gezogen worden war (Abwesenheit von Zuhause und Grundversorgung); weiter sind die Roboterchirurgie und die intraoperative Strahlentherapie als neue Leistungen hinzugekommen, was schwer kranken Patienten den Zugang zu chirurgischen Techniken ermöglicht, die eine schnellere und angenehmere Genesung unter Vermeidung von erneuten Eingriffen ermöglichen.

In gleicher Weise setzt die Vereinbarung darauf, dass bei Muface das Projekt des elektronischen Rezeptes eingeführt wird, das im Plan für Impulse von Muface vorgesehen ist, und dass dieses durch die Ärzte der Einrichtungen benutzt werden wird. Es wird ein Anreiz für private Versicherer geschaffen, zusätzliche Dienstleistungen anzubieten, die zu einer Verbesserung des Vertrags führen, wie zum Beispiel Dienstleistungen im Bereich der Mundgesundheit; Durch die Vereinbarung wird ebenfalls die Deckung der Palliativversorgung beim Patienten zu Hause eingeführt.

Schließlich sieht das Abkommen die Koordinierung mit den autonomen Rettungsdiensten 112 vor, bei der Muface die Verpflichtung übernimmt, Instrumente der Zusammenarbeit mit den Gesundheitsdiensten der autonomen Gemeinschaften voranzutreiben, die sich in einer Notsituation um die bei Gegenseitigkeitsversicherern Versicherten kümmern. Es wird ein Anreiz geschaffen, der die Treue und Verweildauer für über 65-Jährige belohnt, die dem Unternehmen angegliedert sind; zum ersten Mal wird ausdrücklich die Übertragung von Risiken zwischen Unternehmen verboten, das heißt, dass ein Unternehmen die Änderung der Zugehörigkeit zu einem anderen Unternehmen seiner Gegenseitigkeitsgesellschaften wegen teurerer Behandlungen fördert.

Bezüglich der Gegenleistung, die DKV erhält, wird die Höhe des jährlichen Anreizes für Qualität (3,5 % der Prämien) beibehalten, der sich auf vier Ziele verteilt: Pläne für die Qualität der Versorgung - mit einer wesentlichen Erneuerung der Ziele -, Umsetzung des elektronischen Rezepts, Fortbestandsindex der Gruppe der über 65-Jährigen und das Angebot zusätzlicher Dienste und Leistungen. 

»Die Vereinbarungen mit den Gegenseitigkeitsgesellschaften verlangen vom Management aufgrund der knapp berechneten Prämien eine ständige Kostenkontrolle, verschaffen dem Unternehmen aber mehrere Wettbewerbsvorteile: eine größere Kaufkraft gegenüber den Lieferanten (relevanter in einem Szenario der Konzentration), eine kritische Masse und eine Positionierung, um Zugang zu anderen Kollektiven zu erhalten, eine Steigerung des Markenbewusstseins und die Möglichkeit, andere Produkte des Unternehmens einem Kollektiv mit einer angemessenen Kaufkraft und offensichtlicher Arbeitsplatzstabilität anzubieten«, betont Pascual Moreno, Leiter des Bereichs Öffentliche Verwaltung bei DKV.