Schengen-Reiseversicherung

Einer der Vorteile der Schaffung der Europäischen Union ist dank des seit 1995 geltenden Schengen-Abkommens die Beseitigung der zwischen den Ländern bestehenden Grenzen

Der freie Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital ist einer der Grundpfeiler der Europäischen Union. Die Verwirklichung all dessen ist das Schengener Abkommen. Diejenigen Personen, die Drittstaatsangehörige sind und die Vorteile des Vertrags nutzen möchten, müssen eine Reihe von Anforderungen erfüllen, zu denen der Abschluss einer Schengen-Reiseversicherung gehört. 

Dieses Abkommen wurde nach der Stadt in Luxemburg benannt, in der es im Jahr 1985 unterzeichnet wurde, obwohl es erst zehn Jahre später, im Jahr 1995 in Kraft getreten ist. Durch die Unterzeichnung des Vertrags kann sich jeder Bürger, der einem der 26 Staaten angehört, die den Vertrag unterzeichnet haben, uneingeschränkt in den restlichen zugehörigen Staaten bewegen.

Dem Schengener Abkommen als Mitglieder beigetreten sind die Länder: 

Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn. 

Die Gründungsmitglieder waren Belgien, die Bundesrepublik Deutschland (nicht das Staatsgebiet der zu jenem Zeitpunkt existierenden Deutschen Demokratischen Republik umfassend), Frankreich, Luxemburg und die Niederlande. Darüber hinaus gibt es weitere Länder, für die Ausnahmeregelungen gelten. Für Großbritannien und Irland gelten bestimmte Beschränkungen, Norwegen, Island und die Schweiz gehören zum Schengener Abkommen, aber nicht zur Europäischen Union, andere Länder wie Bulgarien, Rumänien und Zypern warten darauf, die Anforderungen zu erfüllen, um dieser Gruppe anzugehören. 

Jedes Land, das in Zukunft der Europäischen Union beitreten möchte, muss dieses Abkommen akzeptieren. 

Schengen-Reiseversicherung für gebietsfremde Ausländer

Das Schengener Abkommen ermöglicht allen Bürgern eines der Mitgliedstaaten den freien Personenverkehr und Freizügigkeit nach jedem anderen Land, das ebenfalls Mitglied ist und das Abkommen unterzeichnet hat. Ausländer aus Drittstaaten, die dem Abkommen nicht angeschlossen sind, müssen eine Reihe von Anforderungen erfüllen, um die Vorteile des Abkommens nutzen zu können. 

Für diese Personen sind ein gültiger Reisepass und ein Visum erforderlich, das als das Schengen-Visum bekannt ist. Damit das Visum Gültigkeit hat, muss der Antragsteller eine Schengen-Reiseversicherung abschließen, die die Grundkosten abdeckt; hierzu gehören Rücktransport im Notfall, Rechtsbeistand, medizinische Versorgung und Unfallhilfe, mit einer Deckung von mindestens 30.000 Euro. Es wird ebenfalls empfohlen, dass die Versicherungsgesellschaft, die eine Schengen-Reiseversicherung anbietet, eine Niederlassung in Europa hat, damit die Versicherung auch Gültigkeit hat. 

Wie in allen Fällen, in denen wir eine Krankenversicherung abschließen, ist es auch hier wichtig, die uns angebotenen Deckungen und die zu zahlende Prämie genau zu prüfen und insbesondere, ob diese Versicherung die Anforderungen für die Erteilung eines Schengen-Visums erfüllt.

Sobald wir eine Schengen-Reiseversicherung haben und das Visum erteilt wurde, können wir die Vorteile der Freizügigkeit zwischen allen Mitgliedstaaten nutzen.

 

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