Conferencia: Berichterstattung aus Kriegsgebieten Ricardo García Vilanova

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Hinter all den Fotos, die uns bewegen, verbirgt sich ein Fotograf, der uns seine Geschichte erzählen will. In dieser Konferenz werden wir Ricardo García Vilanova kennenlernen, der durch seine Arbeit in Situationen gekommen ist, in denen die Tragödien und der Schmerz von Menschen ihm große Lektionen des Respekts und der Empathie erteilt haben.

All diese Erfahrungen werden wir anhand von realen Fällen auf einer visuellen Reise gemeinsam mit ihm erneut erleben, es werden verschiedene Aspekte von Ethik und Arbeit im Kontext aktueller Kriege besprochen werden.

Ricardo García Vilanova, Freelance, Fotograf und Video-Kameramann seit 15 Jahren. Spezialisiert auf Konfliktgebiete und humanitäre Krisen. Während der letzten 5 Jahre hat er den Arabischen Frühling in verschiedenen Ländern (beginnend in Libyen 2011, in Syrien 2011–2017) abgedeckt und war auch in weiteren Ländern tätig, unter anderem in Afghanistan, im Irak, im Jemen, der Zentralafrikanischen Republik, in Nigeria, im Tschad, in Haiti, im Libanon und in Bangladesch.

Seit 2011 arbeitet er in Libyen, im Irak und in Syrien an dem fotografischen Projekt Aufstieg und Fall des ISIS (2012-2018), das mit der Berichterstattung über die Kämpfe um die drei Hauptstädte Sirte, Mosul und Raqqa sowie andere, nicht minder wichtige, um Kobane, Sinjar oder Tall Mar eine Chronik dessen ist, was der ISIS in diesen drei Ländern war.


Diese Veranstaltung findet statt im Rahmen der Ausstellung "Monólogo sobre Chernobyl" von Raúl Moreno, die vom 18. September bis 4. November am Sitz der DKV, im Mehrzwecksaal des DKV-Turms, stattfindet.