Gemma Hassen-Bey und Elena Jacinto geben wertvolle Einsichten zum Thema Selbstüberwindung durch Sport

Die paralympischen Sportlerinnen erklärten im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Torre DKV, wie ihnen der Sport geholfen hat, ihr Leben zu verbessern

Gema Hassen-Bey, die Medaillengewinnerin und Pionierin im paralympischen Fechten, und Elena Jacinto, Qualitätsmanagerin bei der Stiftung DKV Integralia sowie renommierte paralympische Tennisspielerin, nahmen an einer Veranstaltung im Torre DKV in Zaragoza teil, bei der sie über die wichtigsten Herausforderungen ihres Lebens gesprochen haben und uns erzählten, wie der Sport zu einem erfolgreichen Mittel geworden ist, um persönliche Grenzen zu überwinden.

Gema Hassen-Bey, die fünfmal an den Olympischen Spielen teilgenommen hat, überraschte uns alle im vergangenen November, als sie den Teide, den mit 3.718 Metern höchsten Gipfel Spaniens, bestieg und als erste Athletin der Welt im Rollstuhl allein mit der Kraft ihrer Arme die Bergspitze erreichte. Das Abenteuer dauerte ganze zwölf Tage und sie hätte es ohne die Hilfe ihres Teams oder der Menschen und Unternehmen, die sie finanziell und emotional unterstützt haben, unter ihnen die DKV, nicht schaffen können. „Richtig helfen können muss gelernt sein. Man muss gar nicht weit suchen gehen oder viel Geld investieren, manchmal genügt eine einfache Geste. Da steckt viel Solidarität drin“, erklärte die Athletin in ihrer Rede.

Elena Jacinto ist ein weiteres Beispiel für Selbstverwirklichung und Optimismus. Die Sportlerin erlitt bei einem Unfall eine Rückenmarkverletzung durch den oder „dank ihm“, wie sie oft sagt, eine psychische Erkrankung, die nun unter Kontrolle ist, entdeckt und behandelt werden konnte. „Sport ist für jeden Menschen mit Behinderung wichtig, aber es ist wissenschaftlich belegt, dass Sport zur Stabilisierung psychischer Erkrankungen beiträgt“, sagt Jacinto.

Die Veranstaltung endete mit der Vorstellung von „Oxfam Intermon Traiwalker, 100 Km, Una causa“ von Oscar Hernández, Leiter für Sportveranstaltungen und Fundraising-Aktivitäten. Das ist die größte sportliche und solidarische Herausforderung, die es gibt. Die Teilnehmer, aufgeteilt in Teams von 6 Personen (4 Mitglieder des Teams rennen und 2 weitere bilden das Support-Team, das ihnen an einigen Stellen entlang der Strecke die nötige Unterstützung bietet) stehen 32 Stunden lang vor der Herausforderung, 100 Kilometer im Team zurückzulegen, um für Armut und das Recht auf Wasser zu kämpfen. Vor dem Wettbewerb haben die Teilnehmer 1.500 Euro gesammelt, die sie für die Programme von Oxfam Intermón bereitstellen werden. Diese Initiative zielt auch darauf ab, Teamwork, Leadership, Zugehörigkeitsgefühl, Solidarität, Einsatz und Engagement zu fördern.

Elena Jacinto hat mehrfach an dieser Sport- und Solidaritätsveranstaltung teilgenommen, die die DKV seit ihrem Start in Spanien im Jahr 2011 unterstützt. „Es ist hart, aber kurz vor dem Ende vergisst man alles. Es gibt Frauen, die jeden Tag 50 km zurücklegen müssen, um ein Glas Wasser zu ergattern und man denkt: Und ich schaffe das hier nicht?“, so die Sportlerin. „Dank dieser Initiative hat Oxfam Intermón genügend Spenden erhalten, um mehr als 400 Projekte in 90 Ländern zu fördern. Es gibt viele Menschen, die unsere Hilfe brauchen, und wir tragen nur einen kleinen Teil dazu bei“, fügte Jacinto hinzu.

DKV ist sich bewusst, dass Unternehmen über den wirtschaftlichen Nutzen hinausgehen müssen, indem sie ihre ethische, soziale und ökologische Verantwortung gegenüber der Gesellschaft durch Maßnahmen, die sich an ihre Interessensgruppen richten, wahrnehmen. Als Versicherungsunternehmen ist die DKV bestrebt, eine gesündere Welt in den Bereichen Gesundheit und Umwelt, Fettleibigkeit bei Kindern, berufliche Eingliederung von Menschen mit Behinderungen und aktives Altern zu schaffen.