Spanische Kinder beschäftigen sich lieber mit Spielzeug, Freunden und der Familie als mit dem Handy oder mit Videospielen zu spielen oder fernzusehen

Trotzdem verbringen 45 % der Kinder zwischen einer und zwei Stunden täglich sitzend.

Zum letzten Weihnachtsfest wurden am liebsten technologische Geschenke gemacht. Computer, Konsolen, Handys oder Tablets werden zunehmend nachgefragt, ersetzen nach und nach das analoge Spielzeug von früher und etablieren sich an der Spitze der Verkäufe.

Anhand der von der DKV und dem Hospital Sant Joan de Déu erstellten Studie „Gesundheit und Wohlbefinden im Kindesalter“ wurde jedoch festgestellt, dass spanische Kinder lieber mit Spielzeug (74 %), mit ihren Freunden (72 %) oder mit ihren Vätern und Müttern spielen (62 %), bevor sie mit dem Handy interagieren (25 %), mit Videokonsolen spielen (24 %) oder fernsehen (58 %).

Darüber hinaus bestätigt die DKV-Studie, die auf Interviews mit mehr als 2.000 Vätern und Müttern mit Kindern bis zum Alter von 10 Jahren basiert, dass 45 % der Kinder zwischen einer und zwei Stunden am Tag sitzend verbringen und entweder vor dem Fernseher sitzen oder liegen, mit dem Tablet im Internet surfen oder, während 39 % der Kinder weniger als eine Stunde pro Tag sitzend verbringen und 5 % überhaupt nicht sitzen.

Daher und obwohl 11 % der Kinder zwischen 2 und 3 Stunden vor den Bildschirmen verbringen und damit die Empfehlungen des Gesundheitsministeriums hinsichtlich der Inaktivität übertreffen, hält sich die Mehrheit an den festgelegten Grenzwert von weniger als 2 Stunden pro Tag vor dem Bildschirm. Dies sind positive Daten, die dadurch ergänzt werden, dass 72 % der Eltern das Maß der körperlichen Aktivität ihres Kindes als gut bewerten.

In diesem Sinne erinnert Dr. Rafael Casas, Psychiater und Experte für Fettleibigkeit in der Kindheit, daran, dass der übermäßige Einsatz digitaler Geräte die Isolation von Kindern begünstigen, die Kommunikation mit Familie und Freunden behindern und einen sitzenden Lebensstil fördern kann. Dies kann wiederum viele andere Aspekte einer korrekten Entwicklung des Kindes betreffen, wie zum Beispiel die Sozialisation oder die Wahrscheinlichkeit, dass mittelfristig Fettleibigkeit auftritt.

Es ist daher wichtig, dass Eltern die Nutzung von technologischen Geräten als Unterhaltungsoption kontrollieren und die Kinder zusätzlich zu Gruppenspielen, Spielen mit Freunden und mit der Familie anregen.

DKV ist der Ansicht, dass Unternehmen über die wirtschaftlichen Vorteile hinausgehen und ihre ethische, soziale und ökologische Verantwortung gegenüber der Gesellschaft durch Maßnahmen, die auf ihre Interessengruppen ausgerichtet sind, übernehmen müssen. Als Versicherungsunternehmen ist die DKV bestrebt, eine gesündere Welt in den Bereichen Gesundheit und Umwelt, Fettleibigkeit bei Kindern, berufliche Eingliederung von Menschen mit Behinderungen und aktives Altern zu schaffen.