DKV bringt die beeindruckende Fotoausstellung "Monólogo sobre Chernóbyl" von Raúl Moreno nach Zaragoza

Diese Arbeiten zeigen die Folgen, die die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl auch noch 32 Jahre danach bei der Bevölkerung und der Umwelt der Region verursacht.

Gestern fand im DKV-Turm in Saragossa, am Hautpsitz des Unternehmens, die Eröffnung der Ausstellung "Monólogo sobre Chernobyl" des renommierten Fotografen Raúl Moreno statt. Diese Ausstellung zeigt die verheerenden Folgen, die die Explosion des Reaktors Nr. 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl auch noch 32 Jahre nach dem Unglück bei der Bevölkerung und der Umwelt der Region verursacht.

Anhand von 25 Fotografien wird in der Ausstellung das Leben der Menschen gezeigt, die diesen verfluchten Landstrich bewohnen, ihre vergiftete Nahrung und ihr tägliches Leben sowie die Folgen, drei Jahrzehnte nach der größten nuklearen Katastrophe der Geschichte. Das Projekt konzentriert sich auf das Essen der Menschen, die dort immer noch leben, der Menschen, die in ihre Dörfer zurückgekehrt sind, weil sie woanders nicht zu leben wissen und auch nicht leben wollen, obwohl der Boden vergiftet ist und das Gemüse, das sie in ihren Gärten heranziehen, oder die Fische, die sie in den Flüssen fangen, mit Cäsium-137 kontaminiert sind, erklärt Moreno.

Esta exposición se enmarca dentro de un ciclo dedicado a DKV ARTERIA que tiene lugar del 18 de septiembre al 4 de noviembre en la sala multiusos de la Torre DKV de Zaragoza (Avda. María Zambrano, 31). Das vollständige Veranstaltungsprogramm kann eingesehen werden hier.

DKV Seguros fördert das Kunstprogramm DKV ARTERIA mit zahlreichen Initiativen zur Förderung des künstlerischen Schaffens als Kommunikations- und Ausdrucksmittel, als Motor für die Gesundheit und als Ausdrucksmöglichkeit zur Steigerung der persönlichen Entwicklung. In Anbetracht des großen Gewinns von Kunst und Kreativität für das Wohlbefinden, führt das Unternehmen einen Maßnahmenkatalog zur Gesundheitsverbesserung der Bevölkerung durch Kunst durch.

Im Rahmen des Programms DKV ARTERIA hat das Unternehmen in den letzten Jahren sein Engagement für Forschungs- und Produktionsprogramme verstärkt. Eines davon ist das DKV-Stipendium des Foto- und Journalistik-Seminars von Albarracín (dotiert mit 10.000 Euro), das Raúl Moreno gewonnen hat, der Autor der Ausstellung ist, die die neue Ausstellungsreihe im Mehrzwecksaal des DKV-Turms umrahmt.

Eine weitere Aktivität, die Teil dieser neuen Reihe der DKV ARTERIA ist, ist die Konferenz über Berichterstattung aus Kriegsgebieten "Cobertura en zonas de Guerra" von Ricardo García Vilanova, die am 26. September um 19.00 Uhr stattfindet und bei der die Rolle der Fotografen, die mit dem Schmerz Fremder in Situationen arbeiten, in denen es vor allem notwendig ist, den Respekt und die Empathie innerhalb der menschlichen Dramen, die in dieser Art von Kontext auftreten, zu bewahren. Anhand einiger Videos und einer Reihe von Fotos wird eine Reise zu realen Situationen gemacht, bei denen verschiedene Aspekte von Ethik und Arbeit besprochen werden, sowie der Kontext, in dem dieser Beruf im Rahmen der aktuellen Kriege ausgeübt wird.

García Vilanova ist seit 15 Jahren freiberuflich als Fotograf und Video-Kameramann tätig und spezialisiert auf Konfliktgebiete und humanitäre Krisen. Während der letzten fünf Jahre hat er den Arabischen Frühling in verschiedenen Ländern (beginnend in Libyen 2011, in Syrien 2011–2017) abgedeckt und war auch in weiteren Ländern tätig, unter anderem in Afghanistan, im Irak, im Jemen, der Zentralafrikanischen Republik, in Nigeria, im Tschad, in Haiti, im Libanon und in Bangladesch. Seit 2011 arbeitet er in Libyen, im Irak und in Syrien an dem fotografischen Projekt Aufstieg und Fall des ISIS (2012-2018), das mit der Berichterstattung über die Kämpfe um die drei Hauptstädte Sirte, Mosul und Raqqa sowie andere, nicht minder wichtige, um Kobane, Sinjar oder Tall Mar eine Chronik dessen ist, was der ISIS in diesen drei Ländern war.