Das Engagement von 40 Fotojournalisten gegenüber den Konflikten unserer Zeit

Die Ausstellung wird vom 7. September dieses Jahres bis zum 10. Februar 2019 im Saal 3 des Palau Robert präsentiert.

"Creadores de Conciencia", was in etwa mit "Bewusstsein schaffende schöpferischer Kräfte" übersetzt werden kann, ist ein Projekt, das von der Versicherungsgesellschaft DKV anlässlich des 20-jährigen Jubiläums seiner Aktivitäten im Rahmen seiner sozialen Verantwortung erstellt wurde und von der autonomen Regierung Kataloniens unterstützt wird. Die Ausstellungsreihe wird zuerst gezeigt im Palau Robert in Barcelona - vom 6. September bis 10. Februar 2019 - danach werden die Fotografien in Madrid, in Zaragoza und dann in Valencia gezeigt.

Die Ausstellung "Creadores de Conciencia" kuratiert von Chema Conesa, vereint die Arbeiten von 40 Fotojournalisten, von denen einige bereits auf eine langjährige Tätigkeit zurückblicken können, so wie Gervasio Sanchez, Kim Manresa, Sergi Cámara, Clemente Bernad und Sandra Balsells und andere, jüngere, wie Javier Corso, Manu Brabo, Samuel Aranda, Bernat Armangué oder Lurdes Basolí. Die 120 in der Ausstellung präsentierten Fotografien wurden in den wichtigsten Medien der Welt veröffentlicht. Die Bilder zeigen verstörende Realitäten aus fernen Ländern wie Syrien, Kolumbien, Venezuela, Ägypten, dem Irak ... aber auch Situationen, die wir in unserer eigenen Nachbarschaft oder Stadt erleben. Einige der Fotografien wurden von den Fotografen in der Stadt, in der sie leben, aufgenommen.

Die Ausstellung rüttelt nicht nur das Gewissen auf, sie würdigt auch eine Generation von Fotojournalisten, die mit ihren Fotografien transzendentale Momente der jüngsten Geschichte reflektiert haben, manchmal unter prekären Bedingungen und unter Gefahr. In unruhigen und bewegten historischen Momenten eine sehr wichtige Aufgabe, die nicht immer die ihr angemessene Anerkennung gefunden hat. Aus diesem Grund hat sich DKV für diese Initiative entschieden, um das 20-jährige Jubiläum ihres Programms der sozialen Verantwortung zu feiern. Dies ist mit dem Ziel geschehen, die Themen anzusprechen, die in den letzten zwanzig Jahren im Rahmen des Programms behandelt wurden, so die Probleme des Klimawandels, Krankheiten, Gesundheit, Behinderung und soziale Randgruppen.

Die Vereinigung Reporter ohne Grenzen nimmt ebenfalls an dem Projekt teil und wird alle durch den Verkauf des Ausstellungskatalogs erzielten Erlöse erhalten.

Das Kriterium für die Auswahl der 40 Fotografen war, dass sie direkt oder in professionellen fotografischen Funktionen aktiv sein mussten und dass sie weiterhin als Fotografen tätig sein mussten, die Fotografien für Presse oder anderen Medien zur Übermittlung von Informationen zur Verfügung stellen. Mit einbezogen wurde auch, dass ihr Werdegang sowohl durch die Zeit als auch durch Hingabe und Professionalität verbürgt wurde, dass sie einen Preis oder eine Anerkennung erhalten hatten und dass die Exzellenz der Fotografie perfekt vor Augen geführt war. Schließlich wurden von jedem Fotografen drei Fotografien ausgewählt mit der Idee, eine Sammlung zu erstellen, die versucht, eine Karte der Probleme unserer Zeit zu zeichnen.

FOTOGRAFEN

Samuel Aranda, Bernat Armangué, Walter Astrada, Sandra Balsells, Lurdes R. Basoli, Javier Bauluz, Clemente Bernad, Pep Bonet, Manu Brabo, Olmo Calvo, José Cendón, José Colón, Javier Corso, Ricky Dávila, Juan M. Díaz Burgos, Ricardo García Vilanova, Antonio González Caro, Diego Ibarra Sánchez, Sebastian Liste, JM López, Andoni Lubaki, Kim Manresa, Enric Martí, Andrés Martínez Casares, Maysun, Fernando Moleres, Alfonso Moral, Emilio Morenatti, Daniel Ochoa de Olza, Ana Palacios, Santi Palacios, Judith Prat, Abel Ruiz de Leon, Rafael S. Fabrés, Gervasio Sánchez, Carlos Spottorno, Rafael Trobat, Guillem Valle und Mingo Venero.