50 % der spanischen Frauen geben an, dass Sie mit dem Maß ihres Wohlbefindens nicht zufrieden sind und weisen als Hauptgrund auf emotionale Probleme hin

Obwohl 75 % der Befragten sagen, dass es ratsam ist, einmal im Jahr einen Gesundheits-Check-up vornehmen zu lassen, tun dies nur 46 %.

Das DKV-Institut für gesundes Leben hat in Zusammenarbeit mit der Universität Rey Juan Carlos die 5. Studie zu gesundem Lebensstil und Wohlbefinden von Frauen erarbeitet. Von den mehr als 3.000 befragten Frauen in ganz Spanien erfüllen nur 0,3 % alle durch die DKV festgelegten Anforderungen, anhand derer ihre Gewohnheiten als in vollem Umfang gesund eingestuft werden können. Zu diesem kleinen Prozentsatz gehören Frauen, die nicht rauchen, keinen Alkohol konsumieren, jede Nacht mindestens 7 bis 9 Stunden schlafen, sich in irgend einer Weise körperlich betätigen, fünfmal am Tag essen, täglich ein bis zwei Liter Wasser trinken und einmal pro Jahr einen Gesundheits-Check-up sowie eine gynäkologische Vorsorgeuntersuchung vornehmen lassen.

Der Mangel an Motivation und an Zeit werden immer noch als die Hauptgründe angegeben, die einer gesunden Lebensweise entgegenstehen. Der Generaldirektor für Gesundheit der DKV Seguros, Francisco J. Juan Ruiz, hat versichert, dass das Wissen über unseren Gesundheitszustand der erste Schritt ist, um diesen zu verbessern und die DKV daher die notwendigen Informationen und Instrumente bereitstellen möchte, um das Bewusstsein der weiblichen Bevölkerung für die Wichtigkeit einer gesunden Lebensweise zu stärken.

An der Studie haben mehr als 3.000 spanischen Frauen im Alter von zwischen 18 bis 65 Jahren teilgenommen, die in allen autonomen Gemeinschaften zuhause sind. Es wurden verschiedene Variablen berücksichtigt, um ein umfassendes Profil der Befragten zu erstellen, so wie ihre soziale Klasse, ihr Bildungsniveau, ihre Arbeitssituation, chronische Krankheiten und ihr Body-Mass-Index.

Das Wohlbefinden

33 % der Teilnehmerinnen gaben an, dass ihr allgemeines Wohlbefinden mäßig oder schlecht ist, was einer Verschlechterung von 11 % im Vergleich zu den Vorjahreszahlen entspricht, als noch 78 % der Frauen ihr allgemeines Wohlbefinden als gut oder sehr gut bewerteten. Der vorliegenden, von der DKV erstellten Studie ist zu entnehmen, dass nur 10 % der Frauen ihr Wohlbefinden mit sehr gut bewerten. Die Erwartungen der Teilnehmerinnen auf eine Verbesserung des Wohlbefindens bleiben jedoch bestehen: 43 % der Frauen vertrauen darauf, dass ihr Zustand sich in den nächsten 5 Jahren etwas verbessern wird, wobei Frauen ohne Kinder und diejenigen, deren allgemeines Wohlbefinden bereits sehr gut ist, hierbei etwas optimistischer sind.

Andererseits verweisen 50 % der Befragten, die angegeben haben, mit dem Grad ihres Wohlbefindens nicht zufrieden zu sein, auf emotionale Probleme als Hauptgrund, in geringerem Umfang gefolgt von körperlichen Problemen und chronischen Krankheiten. Die Dekanin der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Rey Juan Carlos und Mitarbeiterin der Studie, Frau Carmen Gallardo, äußerte sich besorgt über das emotionale Wohlbefinden der spanischen Frauen: Emotionale Probleme beeinflussen alle Aspekte des Lebens, so auch das Essen, den Schlaf und den Bewegungsrhythmus. Deshalb ist es so wichtig, diese emotionalen Belastungen zu erkennen und ihnen entgegenzutreten, um dann einen angemessenen Gesundheitszustand erreichen zu können.

Bei der Analyse des allgemeinen Wohlbefindens hat auch die Arbeit eine zentrale Bedeutung. Bemerkenswert ist der Anstieg des Index der persönlichen Verwirklichung, der in diesem Jahr auf 49 % angestiegen ist, während die berufliche Verwirklichung im zweiten Jahr in Folge mit 42 % unter dem im Jahr 2016 erzielten Wert von 55 % liegt. Im Bereich des Arbeitslebens verbleibend, hier haben 88 % der an der Studie teilnehmenden Frauen angegeben, dass ihre Arbeit manchmal, oft oder fast immer die Quelle für Stress ist, nur 12 % der Frauen sind auf das Berufsleben bezogen angstfrei.

Ebenso gibt die Hälfte der befragten spanischen Frauen an, weniger als eine Stunde pro Tag der Körperpflege zu widmen, während 38 % versichern, keinen Sport auszuüben, obwohl wiederum 37 % der Befragten die Zeit finden, soziale Kontakte pflegen und mit ihren Freunden zu verbringen und hierfür zwischen 1 bis zu 3 Stunden aufwenden. Ebenfalls gaben 62 % der Frauen an, ihre täglichen Aufgaben zu planen, aber nur 36 % gaben an, es zu schaffen, sie auch alle auszuführen.

Körperliche Aktivität und Ernährung

Es gibt auch eine Zunahme bei der sportlichen Betätigung, denn 37 % der Befragten gaben an, regelmäßig Sport zu treiben. Davon wiederum gaben 25 % an, sich täglich zu bewegen und 72 % gaben an, dies mindestens 2 oder 3 Mal pro Woche zu tun, wobei die Frauen zwischen 55 und 65 Jahren diejenigen sind, die täglich am aktivsten sind. Die Gesundheit ist neben der Motivation, Gewicht zu verlieren und zu entspannen, ist immer noch der Hauptgrund, der spanische Frauen dazu bringt, irgendeine Art von körperlicher Aktivität zu praktizieren. Dennoch haben 68 % der Frauen, die an der Studie des DKV-Instituts für gesundes Leben teilgenommen haben angegeben, dass sie irgendwann einmal den Vorsatz hatten, mit einer sportlichen Aktivität zu beginnen, diesen dann aber nicht umgesetzt haben. Zeitmangel wird mit 59 % als der Hauptgrund angegeben, gefolgt von mangelndem Interesse oder körperlichen Einschränkungen. Frauen in der Altersgruppe zwischen 24 und 34, sowie diejenigen, die an Fettleibigkeit leiden, bilden die am wenigsten konstanten Gruppen, wenn es um Sport geht.

Wenn wir die Ernährung analysieren, so kommt die Hälfte der spanischen Frauen der empfohlenen Menge von 5 Mahlzeiten pro Tag nach, wobei ein leichter, aber progressiven Anstieg im Vergleich zu 2016 (48 %) und 2014 (44 %) zu verzeichnen ist. Nur 4 % geben zu, dass sie sich nie ausgewogen ernähren, im Vergleich dazu geben 24 % an, dies fast immer zu tun und 72 % geben an, dies häufig oder manchmal zu tun. Insgesamt haben von den Frauen, die an der Studie teilgenommen haben, 56 % einen BMI im normalen Bereich, 25 % sind übergewichtig und 14 % leiden an Fettleibigkeit. Der Mangel an Motivation, Zeit und Wissen sind die drei Hauptgründe, die verhindern, dass sie sich gesund ernähren. Die Studie zeigt auch, dass nur 22 % der daran teilnehmenden Frauen täglich Gemüse konsumieren, während 49 % vorgegarte Mahlzeiten oder Fast Food, 50 % frittierte Lebensmittel, Soßen und fetthaltige Gerichte und 39 % kohlensäurehaltige und/ oder gesüßte Getränke zu sich nehmen. Was die Hydration betrifft, so konsumieren 58 % der Frauen die empfohlene Menge von zwischen einem und zwei Litern Wasser pro Tag.

Gesunde Lebensgewohnheiten und Ruhephasen

40 % der an der Studie von DKV Seguros teilnehmenden Frauen bestätigen, dass sie zwar versuchen, gesunde Gewohnheiten beizubehalten, es aber nicht schaffen, einer Routine zu folgen oder konstant zu sein. Der Hauptgrund dafür ist für die Frauen in der Altersgruppe von 18 bis 44 Jahren Zeitmangel und in der Gruppe der 45- bis 65-jährigen Frauen ist es fehlende Motivation.

Der Alkohol- und Tabakkonsum wird auf demselben Niveau beibehalten; 67 % der Befragten haben angegeben, gelegentlich Alkohol zu konsumieren und eine kleine Gruppe (17 %) gibt an, dies täglich zu tun. Immer noch sind 26 % der Befragten Raucherinnen. Darüber hinaus und obwohl 75 % der Befragten sagen, dass es ratsam sei, einmal im Jahr einen Gesundheits-Check-up vornehmen zu lassen und fast 80 % dasselbe bezüglich einer jährlichen gynäkologischen Kontrolluntersuchung sagen, tut dies jedoch nur 46 %, das ist weniger als die Hälfte aller Befragten. Andererseits bestätigt die Studie, dass der Anteil der Frauen, die täglich Medikamente (36 %) einnehmen, vor allem Analgetika (40 %) und Entzündungshemmer (39 %), gegenüber den Vorjahren zugenommen hat. 73 % tun dies, weil sie an chronischen Krankheiten leiden, während die restlichen 27 % sich selbst behandeln, wenn sie leichte Beschwerden haben, sich entspannen wollen oder aus anderen Gründen. 48 % bei Ersteren und 73 % bei Letzteren.

Die DKV-Studie hat eine leichte, aber signifikante Zunahme der Zeit verzeichnet, die jede Spanierin in ihrer täglichen Freizeit Bildschirmgeräten widmet. 46 % der Befragten geben an, dass sie eine bis drei Stunden pro Tag vor dem Fernseher, Computer oder mit dem Mobiltelefon verbringen, während 45 % (insbesondere in der Altersgruppe zwischen 18 und 34 Jahren) hierfür mehr als drei Stunden pro Tag aufwenden. Dr. Carmen Gallardo stellt fest, dass im letzten Jahr 11 % der spanischen Frauen weniger als eine zusätzliche Arbeitsstunde vor einem Bildschirm verbracht haben und der Anteil in diesem Jahr 2018 bis auf 9 % gesunken ist. Um einen ausgewogenen Lebensstil zu bewahren ist es unverzichtbar, die Freizeit zu nutzen, um Sport und Aktivitäten im Freien zu betreiben. Bewegungsmangel ist einer der größten Feinde für ein gesundes Leben“.

Analysiert man die Zeit, in der die spanischen Frauen schlafen, so tun dies 46 % von ihnen zwischen 7 und 9 Stunden pro Nacht, am Wochenende steigt der Prozentsatz sogar auf 65 % an, insbesondere bei den ganz jungen Frauen. Dagegen schlafen Frauen zwischen 55 und 65 Jahren meist weniger als fünf Stunden pro Tag, wobei Nervosität als Hauptgrund für den Schlafmangel angegeben wird. Jedoch geben nur 28 % der Befragten an, dass ihnen nichts den Schlaf raubt. Die von den spanischen Frauen bevorzugte Zeit, um zu Bett zu gehen, liegt zwischen 22 und 24 Uhr (62 %).

Autonome Gemeinschaften

Murcia ist die Autonome Gemeinschaft, in der unter den Befragten die meisten der Vertreterinnen leben, die einen gesunden Lebensstil pflegen. Im Gegensatz dazu leben auf den Balearen die befragten Frauen, die weniger Vorsicht walten lassen und dort ist außerdem der höchste Prozentsatz an Raucherinnen und Ex-Raucherinnen im Land zu finden; hier leben 66 % der Frauen, die sporadisch oder gewohnheitsmäßig geraucht haben.

Navarra ist nicht nur das Gebiet, in dem weniger Sport betrieben wird, sondern auch die Region, in der ein Großteil der Frauen sich nie einem regelmäßigen Gesundheits-Check-up unterziehen. Wenn kein Notfall vorliegt, gehen hier 41 % nie zum Arzt. Kantabrien hingegen ist die Gemeinschaft, in der die Teilnehmerinnen körperlich aktiver sind, aber auch mehr Alkohol konsumiert wird.

Die Katalaninnen leiden am meisten unter Stress. Von ihnen geben 41 % an, immer oder fast immer gestresst zu sein, im Vergleich zu Frauen im Baskenland, die deutlich weniger unter Stress leiden (24,82 %).

Die in der Valencianischen Gemeinschaft lebenden Studienteilnehmerinnen des DKV-Institutes geben an, mehr Stunden zu schlafen, während in Kastilien und León die Frauen leben, die später zu Bett gehen, viele von ihnen erst nach 1 Uhr morgens.

„“ Eine Zusammenfassung der Studie können Sie einsehen unter http://de.dkvseguros.com/salud/instituto/estudio-mujer