DKV präsentiert „Quiérete Mucho“, ein Freiwilligenprogramm zur Vorbeugung und Bekämpfung von Essstörungen

Dieses Programm, lädt Fachleute der DKV und der DKV Integralia Stiftung dazu ein, im Internet nach Webseiten zu suchen und diese zu melden, die Essstörungen befürworten

DKV und die Stiftung A.P.E. haben im Rahmen des Freiwilligenprogramms „Quiérete Mucho“ eine Vereinbarung zur Vorbeugung und Bekämpfung von Essstörungen in der Bevölkerung unterzeichnet. Im Rahmen dieser Partnerschaft, die Teil der Strategie der Versicherungsgesellschaft zur Förderung gesunder Lebensgewohnheiten ist, haben Fachleute des Unternehmens und der DKV Integralia Stiftung begonnen, im Internet nach Webseiten zu suchen, die diese Art von Essstörungen befürworten, mit dem Ziel, in Zusammenarbeit mit den Behörden und den zuständigen Einrichtungen, zu deren Beseitigung beizutragen.

In den Worten von Francisco Peña, Leiter des Freiwilligenprogramms der DKV: „Wir sind sehr zufrieden mit dieser Zusammenarbeit, weil die Ziele dieses Projekts ganz im Einklang mit unserer Strategie stehen, eine gesündere Welt zu schaffen, und es uns gleichzeitig ermöglicht, unseren Mitarbeitern ein Freiwilligenprojekt anzubieten, das ihren Wunsch, mit ihrem Wissen über das Internet und soziale Netzwerke helfen zu können, perfekt verbindet“.

Um die Identifizierung von Inhalten und Suchkriterien zu erleichtern, hat die Stiftung A.P.E. der DKV ein Team von Fachleuten unter der Leitung von Dr. Ignacio Jáuregui Lobera, Leiter des Instituts für Verhaltenswissenschaften und Experte für Essstörungen, zur Verfügung gestellt, die die an diesem Programm teilnehmenden Mitarbeiter zu diesen Erkrankungen ausgebildet haben.

Essstörungen im Internet

Die häufigsten Essstörungen sind Anorexie, Bulimie und Binge-Eating sowie andere so genannte „undefinierte“ Essstörungen. Auf vielen Websites finden Jugendliche, die unter einer Form von Essstörung leiden, die Informationen, die sie brauchen, um sich bestätigt zu fühlen, dass sie keine Krankheit haben, sondern dass sie einen bestimmten „Lebensstil“ pflegen und auf andere Menschen treffen, die genauso denken wie sie. In diesem Sinne bieten viele dieser Seiten von Richtlinien und Strategien zum Abnehmen oder Verbergen von Symptomen, über Tipps für eine strenge Diät, bis hin zu Wettläufen zum Abnehmen oder Fasten, Tricks zur effektiven Selbstverletzung oder sogar Handbüchern zum Selbstmord an. 

„In Zusammenarbeit mit der DKV sind wir in der Lage, jene schädlichen Inhalte zu identifizieren, die beseitigt werden müssen“, erklärt der Gründer und Förderer der Stiftung A.P.E, Carlos Peralta. Und er fügt hinzu: „Jugendliche erhalten gefährliche Mitteilungen und Werbung aus den Medien und sozialen Netzwerken. Und in einer Welt, in der soziale Netzwerke dominieren, sollten junge Menschen ausgerüstet sein, um sich ihnen widersetzen zu können“.

Darüber hinaus dient die Initiative, die bis zum kommenden Oktober läuft, auch der Förderung gesunder Ernährungsgewohnheiten bei Kindern und Jugendlichen durch verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen der DKV. Dies ist der Fall bei dem Vortrag über Essstörungen und dem Zusammenhang zum sozialen Umfeld, den die Versicherungsgesellschaft am Dienstag im Torre DKV in Zaragoza unter Beteiligung von Dr. Ignacio Jáuregui Lobera, Leiter des Instituts für Verhaltenswissenschaften; Carlos Peralta, Gründer und Förderer der Stiftung A.P.E; Francisco Peña, Leiter des Freiwilligenprogramms der DKV; und José María Otín, Leiter der technologischen Verbrechen der nationalen Polizei, veranstaltete.