DKV und die Organisation Ayuda en Acción stellen ein innovatives Programm vor, um der Fettleibigkeit bei Kindern unter Einbeziehung der Schulen vorzubeugen

Beide starten gemeinsam ein neuartiges Programm, das zur Verhinderung von Übergewicht und Fettleibigkeit in der Kindheit beitragen soll, das im gemeinschaftlichen Umfeld der Schule angelegt ist und in das die Schüler, die Eltern und die Bildungseinrichtungen selbst mit eingebunden werden.

DKV und Ayuda en Acción stellten heute Abend auf einer Veranstaltung in Cornellà de Llobregat im Rahmen des Programms "Aquí también" die dritte Ausgabe des Projekts "Ernährungsgewohnheiten und gesundes Leben für Kinder und für von sozialer Ausgrenzung bedrohte Familien in Spanien" vor, ein innovatives Programm, mit dem aus dem schulischen Umfeld heraus mit Workshops zur Prävention von Übergewicht und zur Vorbeugung von Fettleibigkeit bei Kindern beigetragen werden soll.

An der Veranstaltung nahmen teil Frau Montserrat Pérez, die stellvertretende Bürgermeisterin für Bildung und Sozialpolitik des Rathauses von Cornellà, Herr Miguel García, der Direktor für Kommunikation und verantwortungsvolle Geschäftspolitik der DKV, Frau Marta Marañón, die Direktorin für institutionelle Beziehungen der Stiftung Ayuda en Acción, Herr Dr. Rafael Casas, Psychiater und auf Fettleibigkeit bei Kindern spezialisierter Gesundheitsberater, Frau Dr. Conxa Castell, die Leiterin der Abteilung zur Förderung eines gesunden Lebens des Amts für öffentliche Gesundheit der autonomen Regierung von Katalonien sowie Herr Eduard Cirera Prats, der Direktor des Instituts Cornellà.

Mit dem während des Schuljahres 2018/2019 durchgeführten Projekt wird die Zusammenarbeit zwischen DKV und Ayuda en Acción fortgesetzt und es wird, angesichts der positiven Ergebnisse und der Wirkung, die in Aragon (Saragossa) und Katalonien (Cornellà del Llobregat) dabei erzielt wurden, die Arbeit der vorausgehenden Editionen konsolidiert. Aus diesem Grund erfolgt das auf die Förderung von Ernährungsgewohnheiten und gesundem Leben abzielende Projekt wieder in den gleichen Gebieten und mit der Durchführung von 33 Ausbildungsworkshops, die verschiedene Interessensgruppen einbeziehen und durch die Stiftung Fundación Alícia geleitet werden.

Laut WHO gehört Spanien zu den sechs Ländern der Europäischen Union, welche die höchsten Raten an Fettleibigkeit bei Kindern ausweisen. Von den spanischen Kindern sind 40 % übergewichtig und eines von fünf Kindern ist von Fettleibigkeit betroffen. Dieses Problem der öffentlichen Gesundheit betrifft die Gesellschaft als Ganzes und verursacht ernsthafte Krankheiten sowie ernste psychosoziale Probleme und Bildungsdefizite.

Dieses Problem muss daher von der gesamten Gesellschaft in gemeinsamer Art und Weise und mit gemeinsamer Anstrengung sowie der Zusammenarbeit aller möglichen Akteure angegangen werden. Aus diesem Grund sind die im Rahmen dieses Projekts entwickelten Workshops in einem Programm enthalten, welches das gemeinschaftliche Umfeld mit einbezieht, wodurch die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren auf diesem Gebiet gefördert wird. Die Aktivitäten sollen nicht nur die Schüler beeinflussen (Primar- und Sekundarstufe), sondern es wird auch mit den Lehrern, den Familien und den Einrichtungen gearbeitet und so das gesamte Bildungspotenzial dieser Gemeinschaft gefördert und auf diese Weise die Zusammenarbeit bei einem so wichtigen und übergreifenden Themenbereich erhöht, wie es die gesunden Lebensgewohnheiten sind.

Das Problem der Fehlernährung betrifft in direkter Weise die in der Gesellschaft am meisten benachteiligten Personen, die von DKV und Ayuda en Acción unterstützt werden, indem gegen Ungleichheiten und die Faktoren gekämpft wird, die bei der generationenübergreifenden Übertragung der Armut in Spanien eine Rolle spielen. Wie Miguel García, Direktor für Kommunikation und verantwortungsvolle Geschäftspolitik der DKV, erklärt, arbeitet die DKV neben der Kollaboration an diesem von Ayuda en Acción und der Stiftung Fundación Alicia durchgeführten Projekt weiter durch das Programm #Apptívate daran, dem Übergewicht und der Fettleibigkeit bei Kindern vorzubeugen und dieses zu reduzieren; hierbei handelt es sich um ein verschiedene Aktionen umfassendes Projekt, mit dem versucht wird, Einfluss auf Kinder und Jugendliche, aber auch auf Familien, Schulen, Verwaltungen und alle weiteren Beteiligten mit dem Ziel auszuüben, Veränderungen der Lebensgewohnheiten und des Lebensstils von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf Ernährung und körperliche Aktivität zu bewirken.

Marta Marañón, die Direktorin für institutionelle Beziehungen der Stiftung Ayuda en Acción, fügte ihrerseits hinzu: Die Zusammenarbeit mit der DKV ermöglicht es der Stiftung Ayuda en Acción, im Rahmen unserer Arbeit zur Bekämpfung von sozialer Ungleichheit und Kinderarmut, gleichzeitig auch gesunde Lebensgewohnheiten bei Kindern und ihren Familien zu fördern.