Der Versicherungssektor startet die Auszahlung von Leistungen an das Gesundheitspersonal, das gegen COVID-19 kämpft

Die Police beinhaltet eine Summe von 30.000 Euro im Todesfall und bis zu 1.400 Euro pro Krankenhausaufenthalt

Unespa COVID-Schutzfonds

109 Versicherer haben 38 Millionen Euro zur Finanzierung dieses Schutzes für ein halbes Jahr beigetragen. Das nicht verbrauchte Geld wird für die Erforschung der Krankheit verwendet. DKV hat mit 500.000 Euro teilgenommen. 

Die Versicherung veranlasst die Auszahlung von Leistungen an im Krankenhaus befindliche Angehörige der Gesundheitsberufe und an Angehörige derjenigen, die an dem Coronavirus gestorben sind. Am 7. April kündigte UNESPA die Zusage von mehr als hundert Versicherungsgesellschaften an, einen Solidaritätsfonds mit 38 Millionen Euro für den Schutz von Klinik- und Pflegepersonal in Seniorenheimen einzurichten, das im Kampf gegen die Seuche, dem Coronavirus in Spanien direkt ausgesetzt ist. Durch die Unterstützung der Branche soll die außergewöhnliche Arbeit und der vom Fachpersonal während der Pandemie erbrachte persönliche Einsatz gewürdigt werden. 

Durch die Beiträge der Versicherer wurde es UNESPA ermöglicht, im Namen und der Vertretung für 109 Unternehmen eine kostenlose Lebensversicherung für diejenigen abzuschließen, die sich um die Gesundheit aller vom Coronavirus betroffenen Bürger kümmern, sowie einen Zuschuss für die Fachkräfte zu erhalten, die stationär behandelt werden müssen. Die Versicherungssumme im Todesfall durch das Coronavirus als unmittelbare Todesursache beträgt 30.000 Euro pro Person für die Begünstigten. Der Zuschuss für Krankenhausaufenthalte beläuft sich dagegen auf die Zahlung von 100 Euro pro Tag an das stationär behandelte Fachpersonal, sofern der Krankenhausaufenthalt mindestens drei Tage und maximal zwei Wochen beträgt. Das bedeutet, die Zahlungen bewegen sich zwischen 400 und 1.400 Euro pro Person. 

Der Schutz gilt sechs Monate lang und beginnt ab Ausrufung des Alarmzustands. Im Einzelnen bedeutet das, abgedeckt sind alle Personen als Versicherte, die vom 14. März bis 13. September 2020 - beide Tage inbegriffen - aufgrund des Coronavirus im Krankenhaus aufgenommen werden und bei denen das Virus als direkte Todesursache festgestellt wurde. Die Deckung gilt somit rückwirkend. 

Das Profil der Mitarbeiter des medizinischen Personals, das von diesem kostenlosen Versicherungsschutz profitiert, können Sie dem Anhang zu dieser Pressemitteilung entnehmen. Die erforderlichen Unterlagen, die vorgelegt werden müssen sowie die Kontaktwege für ihre Zustellung finden Sie detailliert auf unserer Internetseite: https://www.unespa.es/quehacemos/coronavirus

Gemäß den durchgeführten Schätzungen werden von der Lebensversicherung und vom Krankenhausgeld mehr als 700.000 Personen in ganz Spanien abgesichert. Die größte Kollektivversicherung, die jemals in der Geschichte Spaniens unterzeichnet wurde, wurde von der Versicherungsbranche zur Unterstützung derjenigen eingerichtet, die im Kampf gegen das Coronoavirus an vorderster Front stehen. 

Sollten die Ausgaben für Schadensfälle unter der bereitgestellten Fondssumme bleiben, wird der verbleibende Betrag zur Unterstützung der Coronavirus-Forschung eingesetzt.